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Review This Story || Author: N. Patek

Der Chef (German)

Part 2

Der Chef Teil 2

Am nächsten Morgen erschien Jan wie gewohnt zur Arbeit. Wie betäubt saß er an seinem Rechner. Er konnte sich nicht auf seine Aufgabe konzentrieren. Immer wieder gingen ihm die letzten beiden Nächte durch den Kopf. War das alles wirklich geschehen? Er spürte noch Schrammen von den Ästen des Waldbodens unter seinen Fußsohlen. Und ihm fiel der ranzige Geruch wieder ein, vom Schoß seines Chefs, den er mitten in der Nacht geleckt hatte. Musste er nicht jetzt ein ganz anderer sein in dieser Firma. War er jetzt nicht der Junge vom Chef, sein Schwanzlutscher?

Den Vormittag über saß er schweigsam an seinem Platz und surfte mit seinem PC ziellos durchs Internet. Glücklicherweise war Dennis heute nicht da, der ihm sonst immer gegenüber saß. In der Mittagspause ging er seinen Kollegen aus dem weg. Nach dem Mittag hielt er es nicht mehr aus. Er ging zu Tatjana hinüber, der Sekretärin vom Chef. Die Tür zu Franks Büro war zu. Verlegen schaute er in sein Postfach -- es war leer.

"Kann ich dir helfen?" wollte Tatjana wissen.

"Nee -- ne," wehrte Jan ab. "Der Chef ist wohl nicht da?"

"Frank ist in einer Besprechung. Soll ich was ausrichten?"

"Nee, nee."

Tatjana blätterte in einem Hefter. "Wie war eure Reise?" fragte sie beiläufig.

"Guuut. Gut. Na, ich denke schon, dass die Kunden kaufen werden."

"Und das Hotel?"

"Das Hotel?" Jan war verdutzt. "Ja das Hotel war auch gut."

"Das Bett war weich?"

Jan stockte der Atem. Konnte sie etwas wissen? Er hustete. "Ja, das Bett war gut. Ich meine, alles in Ordnung." Schweigsam zog er wieder von dannen.

***

Frank ließ sich nicht blicken -- den Nachmittag nicht und auch nicht am nächsten Vormittag. Mittags begegnete er ihm dann auf dem Flur. "Mahlzeit," rief Jan seinem Chef entgegen, doch der war in Gedanken und ging wortlos an ihm vorüber.

Hatte Jan sich vorher noch eingebildet, er hätte eine Beziehung zu seinem Chef, so überfiel ihn jetzt die Einsicht, dass Frank ihn vergessen hatte. Nicht mal ein Gruß. Jan ging zurück an seinen Platz. Um von Dennis nicht beobachtet zu werden, ging er hinter seinem Monitor in Deckung, dann kamen ihm die Tränen. Benutzt hatte er ihn, einfach benutzt -- und dann weggeworfen. Mitten in der Nacht vergewaltigt, verprügelt und dann weggeworfen. Jan schluckte schwer. Er ballte seine Hände zu Fäusten und stampfte mit dem Fuß auf den Boden. Dennis sah hoch. Jan ging noch weiter in Deckung. Einfach weggeworfen, wie ein benutztes Taschentuch. Unfähig, sich zu bewegen, saß er auf seinem Stuhl und starrte aus dem Fenster. Das war so gemein. Einfach benutzt zu werden. Und jetzt sollte er wieder arbeiten. Das konnte er nicht. Seine Augen suchten den Himmel nach Vögeln ab, denen er in ihrem Flug mit dem Blick folgen konnte.

Was sollte denn jetzt werden? Er konnte doch nicht einfach weiterarbeiten und so tun, als ob nichts gewesen wäre. Und täglich würde er Frank über den Weg laufen. Oh, wie er ihn hasste, seinen Chef. Er beutete ihn aus, missbrauchte ihn und Jan hatte sich nicht dagegen gewehrt. Was er doch für ein Schwächling war. Ein mieser kleiner Schwächling, ein Nichts gegen seinen Chef, jemand, den man benutzt, erst durchficken, dann als Arbeitssklave missbraucht, wie Dreck unter den Füßen.

Zwei Stunden saß Jan so da und dachte über sein Schicksal nach. Dann schaltete er seinen Computer aus, ohne ihn runter zu fahren, stand auf und verließ wortlos das Büro.

***

Am nächsten Morgen erschien er dann doch wieder an seinem Platz. Er hatte nicht mal den Mut gehabt, zu spät zu kommen. Als er den PC einschaltete erschien eine automatische Warnung auf dem Bildschirm, er solle seinen Rechner runter fahren, bevor er ihn ausschalte. Jan überfiel ein schlechtes Gewissen. Er schalt sich selbst einen Dummkopf und rücksichtslos noch dazu. Dann nahm er schweigend seine Arbeit wieder auf. Er war entschlossen alles zu vergessen und so zu tun, als sei diese Begegnung mit der dunklen Seite seines Chefs nie passiert.

Fast zwei Wochen später klingelte sein Telefon am Arbeitsplatz. Jan nahm den Hörer ab. Am anderen Ende war nur Klappern und Rascheln zu hören. Nach einigen Sekunden erklang eine Stimme.

"Jan. Ich brauche dich heute Mittag."

Als er die Stimme des Chefs vernahm, bekam Jan einen Kloß im Hals.

"Ja..," röchelte er in den Hörer.

"Du kommst am besten um Zwölf in die Tiefgarage. (klick)" Noch ehe Jan antworten konnte, hatte sein Chef wieder aufgelegt.

Pünktlich auf die Minute betrat Jan das düstere Parkgeschoss. Er blickte sich um, blieb neben der Tür zum Treppenaufgang stehen und wartete. Unruhig suchte er mit den Augen die Reihen parkender Wagen ab. Dann ging er los und suchte. Der eine, dunkle, das musste der Wagen des Chefs sein. Frank war nirgendwo zu sehen. Er lehnte sich an eine Säule und wartete. Wie ein Stricher, dachte er. Wie ein Stricher lehnte er an der Säule und wartete auf seinen Freier. Wo blieb Frank nur? Nach einigen Minuten wurde Jan ungeduldig, gerade zu wütend. Die Arme hinter seinem Rücken verschränkt, versuchte er in die Säule aus Beton zu kneifen. Er stampfte mit dem Fuß auf. Dann sprang die Tür zum Treppenhaus auf. Zwei seiner Kollegen tauchten mit ihren Notebooktaschen auf und strebten zu ihrem Auto. Jan sprang von der Säule auf und tat so, als würde er seinen eigenen Wagen suchen, obwohl er selbst keinen besaß. Nach zwei endlosen Minuten hatte ihn das Auto mit den Kollegen passiert und strebte dem Ausgang zu. Jan war erleichtert. Um nicht wieder gesehen zu werden, ging er hinter dem Wagen seines Chefs in Deckung und setzte sich auf einen Bordstein.

Noch weitere zwanzig Minuten wartete Jan, bis endlich sein Chef erschien. Ohne einen Gruß, ohne ein Wort der Entschuldigung stieg er in sein Auto. Jan schaffte es gerade noch um die Front herum zu laufen und auf der Beifahrerseite einzusteigen, dann setzte Frank mit quietschenden Reifen zurück.

"Wohin fahren wir?"

Der Wagen brauste der Ausfahrt entgegen. Auf der Hauptstraße angekommen, fuhren sie stadtauswärts. Nach zwei Kilometern bog Frank von der Straße auf ein freies Gelände ab. Ruckartig brachte er den Wagen zum stehen und stellte den Motor ab. Mit der selben Bewegung, mit der er den Zündschlüssel herumdrehte öffnete er seinen Reißverschluss. Mit der Linken fummelte er nach seinem Glied während er mit der Rechten Jan im Nacken fasste und ihn mit dem Kopf in seinen Schoß drückte. Würziger Urinduft stieg aus der Pissnelke der Vorhaut auf, bevor diese in Jans Mund verschwand. Mühsam lutschte und saugte Jan an der schlaffen Nudel. Der schrumpelige Docht wollte nicht steif werden.

Der Chef wurde ungeduldig. Er klopfte dem Lutscher auf den Kopf. "Lass das. Lutsch mir lieber die Eier, aber vorsichtig!"

Jan ließ den Schwanz raus gleiten und versuchte die Eier einzusaugen, aber der Sack lag zu tief im Schoß. Er nahm seine Hand und grub nach dem empfindlichen Gehänge seines Chefs. Schließlich gelang es ihm, den rechten Hoden einzusaugen. Vorsichtig spülte er die weiche Kugel mit den kratzigen Haaren in seinem Mund hin und her.

Der Kugelbesitzer schien auf Wolken zu schweben. Jetzt nahm er seine Nudel selbst in die Hand und begann zu wichsen. Dabei stieß er immer wieder mit der Faust in das Gesicht des Schleimers. Der vermochte nicht auszuweichen, denn das Lenkrad saß ihm eng im Genick. Der Schwanz wurde hart und der Chef zog den Schleimer an den Haaren von seinem Sack und setzte ihn auf seinen Pfosten. Eifrig schluckte der Schleimer auf und ab, um seinem Chef zu gefallen. Der Chef stieß ihn hinab, bis seine dicke Eichel den fremden Rachen verkorkte. Der Schleimer versuchte sich zu entspannen und keinen Widerstand zu leisten. Mit Mund und Nase in die fremde Unterhose gedrückt, vermochte er kaum zu atmen. Dann wuchs unaufhörlich der Würgereiz und der Schleimer krächzte wie ein Vogel und schniefte.

"Ej," fuhr der Chef ihn an, "nicht auf die Hose sabbern."

Der Schleimer bekam zweimal mit der Hand eine über den Hinterkopf gefegt, dass ihm der Schädel brummte. Eilig tauchte er auf und zog den Schaft aus seinem Hals. Ein Schleimfaden lief von seinem Mund hinunter zum Sack und machte einen Abzweiger zum Schritt der Hose, wo er einen dunklen, feuchten Fleck zeichnete.

Wütend zog der Chef ein Taschentuch aus der Hose und tupfte den Fleck trocken, so gut es ging. Dann hob er seinen Arsch aus dem Sitz und schob die Hose herunter. Ein prüfender Rundumblick durch alle Fenster versicherte ihn, dass keine Passanten in der Nähe waren, die ihn beobachten konnten. Dann scheuerte er dem Schleimer noch eine mit der Linken, dass ihm die Wange glühte, und zog ihn wieder in den Schoß.

"Leck das auf."

Der Schleimer leckte in die Hautfalten und saugte seinen eigenen Speichel auf, bevor ihm wieder der Pfahl ins Maul geschoben wurde. Der Chef legte ihm die Hand in den Nacken und gab das Tempo vor, mit dem er zu blasen hatte. Ehrerbietig nahm Jan seine Hände auf den Rücken und machte den tiefen Bückling zwischen haarigem Sack, verschwitzter Unterhose und Lenkrad. Der Job war anstrengend. Bald schmerzte sein Rücken und die Beine. Mit dem Knie stieß er bei jedem Auf und Ab an den Schaltknüppel. Seine Wange brannte immer noch, von der Ohrfeige, die er sich gefangen hatte. Doch Jan hielt durch. Nur nicht aufgeben dachte er. Dann griffen ihn beide Hände des Chefs und drückten ihn tief hinunter, so dass er sich nicht mehr zu regen vermochte. Einen Augenblick herrschte angespannte Ruhe. Dann spürte er einen Brei, der sich kitzelnd in seinem Rachen ausbreitete. Jan musste husten mit der Stange in seinem Hals. Dann stieg ihm der Brei auch noch in die Nase. Er versuchte die Luft anzuhalten und sich nicht zu wehren. Einige Sekunden gelang es ihm. Dann wurde der Reiz zu mächtig. Mit aller Kraft befreite er sich aus dem zangenartigen Griff, kam hoch, hustete und schniefte, japste nach Luft und versuchte den Schleim aus seinem Hals wieder hervor zu würgen. Nachdem er einige male gehustet und gewürgt hatte, war sein Mund voll salzigen Schleims und Spucke. Mit gespitzten Lippen sah er sich hilflos um. Einen Moment dachte er daran, die Wagentür zu öffnen und auf den Schotter des Platzes zu spucken. Doch das wäre unhöflich gewesen. So schloss er die Augen und schluckte die zähe Soße.

Der Chef war bereits wieder damit beschäftigt, seine Kleidung zu ordnen. "Ich habs eilig. Ich muss noch los zu einem Termin," verkündete er. Dann ließ er den Wagen an, wendete und rollte vom Platz. An der Ausfahrt angekommen beugte er sich plötzlich über Jans Schoß. Er zog an dem Hebel und stieß die Beifahrertür auf. "Ich kann dich nicht mitnehmen, ich muss zu einem Treffen."

"Und wie komm ich nach hause?" fragte Jan verblüfft.

"Bist du zu dämlich, um den Weg zu finden?" gab Frank barsch zurück.

Resigniert stieg Jan aus und schloss die Tür. Mit einem kräftigen Rauschen auf den kleinen Schottersteinchen zog der Wagen an, sprang über den Gehweg auf die Straße und entfernte sich im dichten Verkehr.

So stand er da, ausgesetzt auf einem Feld an einer viel befahrenen Straße an einem sonnigen Herbstnachmittag. Sein ganzer Rachen, seine Zunge und seine Lippen kribbelten noch vom Job. Er wusste gar nicht, wie er hier hergekommen war. Sollte er nicht arbeiten? Und nun stand er mitten im nirgendwo. Machte es überhaupt noch Sinn, dass er arbeitete? Vermisste ihn dort jemand? Oder hatte er gerade seinen Job für heute erledigt?

Von einer nahen Baumreihe wehte der Wind ein paar welke Blätter herüber. Aus der Höhle des Löwen entkommen, stieg in ihm urplötzlich ein Gefühl der Freiheit auf. Er ging los, spürte den Kies unter den Schuhsohlen und den Wind und einige wärmende Sonnenstrahlen in seinem Gesicht. Am Himmel tanzte eine Vogelschar, die sich bereit machte, in den Süden zu ziehen. Er ging los und tänzelte den Fußweg entlang, zurück Richtung Innenstadt. Zweihundert Meter weiter kam er an einer Bushaltestelle vorbei. Er studierte den Fahrplan, vermochte daraus aber nicht schlau zu werden. Geradezu erleichtert ließ er davon ab und machte sich zu Fuß auf den Weg -- zurück in die Firma.

***

Anfang der nächsten Woche kam Tatjana auf ihn zu. Er sollte umziehen, in ein eigenes Büro. Er bekam ein Büro für sich. Der Raum war klein und karg. Wenn er telefonierte, hallte es von den leeren Wänden wieder.

Lange fand er keine Beschäftigung. So war er ganz froh, als Frank ihm Arbeit brachte. Sein Chef schlich sich von hinten an, warf eine Mappe mit Unterlagen auf den Schreibtisch und legte ihm gleichzeitig die Hand auf die Schulter. Eine Weile erklärte ihm der Chef die Aufgabe, während er ihn in den Nacken fasste und am Kopf zog. Dann ging er wieder und ließ ihn in seinem einsamen Büro zurück.

***

Am Freitagnachmittag war Tatjana am Telefon. "Frank braucht dich."

Zwei Minuten später war Jan vorne bei der Sekretärin.

"Wo ist Frank?"

"Ich bring dich hin."

Tatjana fischte in ihrer Schreibtischschublade nach einem schweren Schlüsselbund. Dann stand sie auf und ging voran. Ohne weiter zu fragen, folgte ihr Jan. Sie gingen ins Treppenhaus und stiegen ins Untergeschoss hinunter. Kurz vor der Tür zur Tiefgarage bogen sie links ab. Tatjana schloss die Stahltür auf und sie betraten den Gang des Wartungskellers. Dicke Heizungsrohre und ein breiter Kabelkanal hingen unter der Decke und folgten dem Verlauf des Ganges um die nächste Ecke. Die Wartungsräume zu beiden Seiten waren durch schwere Feuerschutztüren gesichert. Tatjana ging den Gang entlang um die Ecke, öffnete eine Tür und ließ ihm den Vortritt. In dem Raum stand ein Schrank und einiges Gerümpel.

"Du sollst hier auf ihn warten, hat Frank gesagt."

Jan blickte verständnislos umher. Was sollte er hier? Und was wollte Tatjana von ihm?

Sie zögerte einen Moment. "Er sagt, du kannst dich schon mal ausziehen." Jan lief es eiskalt den Rücken runter. Diese Worte aus ihrem Munde hätte er nicht erwartet. Es verschlug ihm die Sprache.

Sie griff sich mit der Hand an den Mund, um ein kleines Grinsen zu unterdrücken. Dann drehte sie sich um, ging hinaus und schloss die Tür hinter sich. Jan hörte, wie abgeschlossen wurde. Er hörte, wie sich das Klackern ihrer Schuhe entfernte. Dann vernahm er nur noch das dumpfe Grollen der Heizung aus einem der Nebenräume.

Also wusste sie Bescheid. Tatjana hatte es die ganze Zeit gewusst. Klar, sie hatte ihn mit dem Chef zusammen in das Zimmer gesteckt. Er hätte es wissen sollen. Sie half ihm offenbar, bei seinen Marotten. Sie hielt ihn jetzt bestimmt für schwul. Jan kam sich vor, wie ein dummer Junge, der von seiner großen Schwester beim Wichsen erwischt wurde. Dass Tatjana so was mitmachte, hätte er nie gedacht.

Eigentlich hatte er sich auf den Feierabend gefreut, auf das Wochenende. Und jetzt saß er hier in diesem kahlen, unaufgeräumten Kellerloch fest. Allerlei Gerümpel stapelte sich in einer Ecke. Aber ein Stuhl war nicht dabei. Jan war frustriert und wütend, hier fest zu sitzen. Er holte aus und trat gegen die schwere Brandschutztür seiner Zelle. Der Knall hallte durch die Gänge, aber niemand rührte sich. Im selben Moment tat es ihm Leid, was er der Tür angetan hatte. Ergeben setzte er sich auf den Boden und lehnte sich an die Wand. Wenigstens war hier unten gut geheizt.

Wann der Chef wohl kommen würde. Jan dachte, er sollte gleich kommen, aber nun wartete er schon bestimmt zwanzig Minuten. Der harte Boden war unbequem. Er dachte daran, wie er dem Chef neulich einen blasen musste. So kalt, ohne das er selber geil gewesen war, machte es keinen Spaß. Vermutlich würde er es besser vertragen, wenn er sich vorher in Stimmung brachte, dachte er. Er öffnete den Hosenstall und fummelte sein Schwänzchen hervor. Mühsam nudelte er ihn hoch. Es war wirklich verdammt unbequem hier unten. Erst nach einigen Minuten entführte ihn seine Phantasie aus dem kahlen Gefängnis.

Es musste bald eine Stunde sein, wenn nicht gar anderthalb, das er gewartet hatte. Sein Rücken schmerzte und seine Beine waren mehrfach eingeschlafen. Jan stand auf und hämmerte an die Tür. Nichts rührte sich. Vermutlich waren die meisten Kollegen bereits ins Wochenende gegangen. Und hier unten würde ihn so leicht keiner hören. Vielleicht wenn jemand gerade auf dem Weg zur Tiefgarage war? Jan hämmerte wieder. Frank würde ihn hier unten doch nicht verhungern lassen, dachte er. Schließlich wusste seine Sekretärin Bescheid. Jan beruhigte sich wieder.

Es sollte noch lange dauern – beinahe ewig, bis er endlich ein Klappern vor der Tür vernahm. Plötzlich kribbelte sein Bauch und er wusste nicht, ob er sich über den Besuch freuen sollte. Ängstlich sprang er auf und fummelte seinen Schwanz in die Hose.

Frank trat ein und schloss hinter sich ab. Er drehte sich um und sah Jan kalt in die Augen.

"Hat Tatjana dir nicht gesagt, dass du dich ausziehen sollst?"

"Sie meinte..."

"Na los, Klamotten runter!"

Mit Frank schien nicht zu spaßen. Jan begann auf der Stelle, sich das Hemd auf zu knöpfen. Während er noch an den Knöpfen zuzelte, schob er sich bereits die Schuhe von den Füßen. Die Jeans und der Slip kamen mit einem Rutsch runter und wurden auf die Seite gelegt. Dann flog das Unterhemd hinterher.

"Die Socken auch!"

Jan versuchte nicht zu verhandeln. Die Socken flogen hinterher.

Der Chef zog ein Paar Handschellen aus der Hosentasche.

"Och nee, Frank, bitte nicht." Frank kam auf ihn zu und Jan hielt ihm die Hände abwehrend entgegen. "Bitte, wirklich nicht. Ich will das nicht." Frank hatte ihn erreicht und berührte bereits seine Fingerspitzen. "Bitte, ich hab dazu echt keinen Bock. Frank!"

"Dreh dich um."

Jan schüttelte den Kopf. "Bitte Frank, du bist unberechenbar." Er hielt seinen Chef von sich fern, so gut er konnte.

"Nimm die Hände runter."

"Bitte, Frank, nicht. Ich kann nicht."

Frank blieb stehen und schaute seine Beute ungerührt an. "Dreh dich um."

Jan wich seinem Blick aus und rührte sich nicht.

Der Chef fasste seinen Mitarbeiter am Arm und schob ihn mit dem Gesicht zur Wand. Jan ließ sich bewegen wie eine Marionette. Er spürte, wie sich das Eisen um das eine Handgelenk schloss. Die Arme wurden auf dem Rücken zusammengezogen. Dann schnappte die andere Seite ein. Jan stand nackt stand vor Wand aus weiß gestrichenem Sandstein und wechselte ängstlich von einem Fuß auf den anderen. Er hörte den ruhigen Atem der Bestie an seinem Ohr.

Der Chef entfernte sich. Jan wandte sich um und sah, wie sein Chef zu dem Stahlschrank hinüber ging und darauf langte. Dann förderte er einen Rohrstock hervor. Jan erkannte sofort den Zweck des gebogenen Stabes. Verzweifelt seufzte er. "Bitte Frank, ich kann das nicht." Sein Gesicht war blass geworden.

Den Rohrstock wie ein Florett gen Boden gerichtet, stand der Chef in der Mitte des Raumes direkt unter der Leuchtstoffröhre, die den Raum in fahles Licht tauchte. "Komm her."

"Ich kann das nicht." Jan traten Tränen in die Augen und langsam ging er auf seinen Chef zu.

"Bück dich."

Jan beugte sich vor.

"Es wird Zeit, dass du lernst zu gehorchen, wenn ich was sage."

Jan blickte starr auf den Boden. Die Stille war eisig.

"Frank, ich tu doch alles was du sagst. Ich hab doch alles gemacht."

"Hat dir Jana gesagt, dass du dich ausziehen sollst?"

"Sie hat nur gesagt.."

"SCHWEIG!" schrie der Chef, dass es von den Wänden widerhallte. Jan erstarrte zur Salzsäule.

"Ich will nichts hören."

Jan schluckte seine Worte hinunter.

"Wenn ich dir sage, es gibt Handschellen, dann gibt es Handschellen. Ist das klar?"

Jan zitterte und in dem Zittern konnte man nur vage ein Nicken erkennen.

"Und wenn ich sage, es gibt Schläge, dann gibt es Schläge."

Jan starrte auf den Boden.

Die Pause wurde immer länger. Was sollte er tun. Sollte er nun doch etwas sagen? Sein Mund öffnete sich, dann schloss er sich wieder.

"Streck den Arsch raus. Und die Hände höher, sonst kommen die noch dazwischen."

Jan stand da wie ein verbogener Draht. Die Knie waren zu X-Beinen zusammen geschoben. Den Oberkörper vorgebeugt und den Kopf gesenkt, versuchte er seinen Po mit den breiten Grübchen heraus zu drücken. Die Hände schob er mühsam den Rücken hoch, während die Füße an den großen Zehen zusammen stießen und auf dem staubigen Boden Halt suchten. Er spürte, wie der Stock zum Maß nehmen seinen Arsch abtastete. Dann hörte er das Aufklatschen.

Erst passierte nichts. Dann erreichte ihn der Schmerz. Ein lautes Jaulen durchzog das Kellergewölbe. "Aaaaaarg..."

Der Chef ließ sich Zeit.

"Erstmal zehn Stück."

Der Stock tätschelte wieder auf seinem Arsch. Jan drehte sich zur Seite aus Furcht vor dem bissigen Ende des Stocks.

"Hiergeblieben."

Der Arsch versuchte auszuweichen, gerade als der nächste Hieb niederging.

"Auuuuuuuaa.."

Jan tänzelte auf den Zehenspitzen. Die Hände fielen herunter und tasteten verzweifelt die aufquellende Strieme ab. Bald darauf tapste der Stock auf den Fingerspitzen.

"Die Hände kommen hoch!"

Die Hände stiegen wieder auf den Rücken hoch und gaben die Erziehungsfläche frei.

Der Stock fuhr nieder und zeichnete die nächste Strieme auf die weiche Haut des Angestellten.

"Aaaaaa." Jan hüpfte auf und nieder und ging in die Knie. Der Po sackte immer weiter runter, bis er fast auf dem Boden saß.

"Komm hoch."

Nichts passierte.

"Komm hoch," wiederholte die Stimme monoton.

Jan wartete. Widerwillig kam er hoch.

Unvermittelt traf ihn die Faust in den Bauch und trieb ihm die Luft aus den Lungen. Er sackte zusammen, hustete und krächzte. Sein Kopf lief rot an. Den Kopf zwischen die Knie eingezogen, blieb er sitzen und regte sich keinen Zentimeter mehr. Für das Raubtier war nicht zu erkennen, ob die Beute gerade lächelte oder im Sterben lag.

Während sich die nackte Gestalt am Boden immer mehr einigelte, durchsuchte der Chef das Gerümpel in der Ecke. Nach einigem Kramen und Suchen förderte er ein Elektrokabel ohne Anschlüsse hervor. Er drehte, wickelte und wand das Kabel, bis er daraus eine Schlinge gebunden hatte. Dann trat er von hinten an den Igel heran und legte ihm die Schlinge über den Kopf bis hinunter zum Hals. Mit entsetzen spürte der Igel die Falle und warf sich auf die Seite. Doch er hatte keine andere Möglichkeit, als dem Zug der Schlinge zu folgen, die an seinem Hals zog. Alsbald stand er wieder. Der Chef zog das Ende des Kabels über ein dünnes Rohr, das an der niedrigen Kellerdecke entlang führte. Dann wand er es an der übrigen Schlinge fest. Der Delinquent hatte so keine andere Möglichkeit, als aufrecht zu stehen. Auch mit dem lauten Rufen war es nun vorbei.

Der Chef zog nochmal nach. "Stell dich richtig hin."

Jan streckte sich durch, wohl oder übel.

"Hatten wir und nicht geeinigt, dass du tust was ich sage?"

Den Kopf in der Schlinge nickte Jan eifrig.

"Ich hatte gesagt, wenn es Schläge gibt, gibt es Schläge. Ist das so schwer."

Jan schüttelte den Kopf.

"Und was soll dann der ganze Tanz?"

Jan erstarrte.

"Was soll das mit dem Rumhüpfen und auf dem Boden Kriechen?"

Der Chef sah ihm jetzt direkt in die Augen.

"Muss das sein?"

Jan schüttelte tonlos den Kopf.

Der Chef streichelte ihm die Wange.

"Muss das sein?"

Ein tonloses "nein" kam von Jan. Dafür wurde seine Wange aufmunternd getätschelt.

"Wollen wir das noch mal versuchen?" fragte der Chef seinen Angestellten in einem versöhnlichen Ton.

Jan versuchte zu lächeln und nickte.

"Gut. Dann wollen wir dich jetzt schön gemeinsam bestrafen. Hilfst du mir?"

Jan nickte.

"Wollen wir nochmal sehen. Für das nicht-Ausziehen gibt’s zehn." Der Chef nickte. Jan nickte.

"Für das Gezeter mit den Handschellen gibt’s auch zehn." Der Chef nickte. Das Nicken von Jan kam etwas verzögert.

"Und für das Theater hier gibt’s zwanzig." Der Chef war schon in Gedanken versunken und bei Jan verzog sich der Mund.

"Po raus!"

Viel bücken konnte Jan sich jetzt nicht mehr.

Der Stock ging nieder und Jan hielt still.

In gemessenem Abstand folgten der nächste und der übernächste Hieb. Auf dem Arsch bildete sich ein hübsches Striemenkissen heraus.

"Du zählst ja gar nicht mit."

"Drei," kam die gehauchte Antwort.

"Fängst du immer mit drei an?"

Der nächste Hieb traf ihn an der empfindlichen Seite.

"Eins."

"Schon besser."

Zapp.

"Zwei."

Jan parierte die nächsten Striemen mit eleganten Arschbewegungen. Bei Fünf stieg er auf die Zehenspitzen, aber er hielt tapfer durch. Erst bei sieben begann er "Aua, Aua" zu singen. Bei zehn rettete er sich noch gerade so über die Klippe. Als er sah, dass sein Chef den Stock zu einer Pause sinken ließ, nutzte er die Gelegenheit, um seine Schmerzen abzutanzen. Lebhaft hüpfte er auf und nieder, um sein Striemenkissen auszuschütteln und mit den Fingern durchzukneten.

Der Chef genoss den Tanz. Das war genau der Anblick, den er sich zum Wochenende gönnen wollte. Der Junge tanzte wirklich erquicklich.

"Dreh dich mal ins Licht, damit ich deinen Arsch besser sehen kann."

Der Junge gehorchte wortlos und nutzte den Augenblick zur Erholung. An dem Arsch waren nur leicht gerötete Striemen zu erkennen.

Dann spürte Jan wieder, wie der Stock angelegt wurde. Er hielt die Luft an.

Zapp!

"Elf," presste er hervor.

"Die Hände höher." Zapp, Zapp.

"Zwölf, Dreizehn."

Der Chef zog durch. Zapp.

"Vierzehn. Aaaah."

Zapp.

"Fünfzehn."

Endlich waren richtige Striemen zu erkennen. Zapp.

"Aiiii." Jan hüpfte über den staubigen Zementboden. "Sechzehn. Nicht so fest. Bitte.... bitteee."

Zapp.

"Siebzehn," keuchte Jan.

Zapp, Wupp, Zupp.

"Achtzehn, Neunzehn, Zwanzig. Aaaaa, aua." Jan tänzelte wieder in seiner Schlinge und rieb die Finger verzweifelt über den Arsch.

"Finger weg!" Jan zog die Finger weg. Statt dessen fasste der Chef zu. Die Striemen konnte man jetzt deutlich spüren. Einige liefen in Doppellinien blau an. Das Ende des Rohrstocks zeichnete sich vielfach an der Seite des Arsches ab. "Schon besser," murmelte der Chef vor sich hin. Er knöpfte sich die Hose auf und schob sich die Schuhe von den Füßen. Bald trug er unten nur noch seine schwarzen Socken. Das weiße Hemd hing herab wie ein Kleidchen. Mit der einen Hand wichste er seinen Schwanz, während er mit der anderen den Striemenarsch begrabschte und die Arschkerbe befingerte.

Der Chef ging um den Jungen herum und griff ihm in den Schritt. Dann begann er ihm rüde den schrumpeligen Schwanz und die Eier zu wichsen. Jan vollführte einen Eiertanz, um den spitzen Fingern zu entkommen.

"Du sollst doch auch Spaß haben."

Jan fand das gar nicht spaßig. Er versuchte sich zu konzentrieren, aber seine Nudel wollte nicht aufstehen.

Der Chef gab ihm einen aufmunternden Klaps auf den Sack, der seine Hoden empfindlich traf, dann nahm er wieder den Rohrstock zur Hand.

"Bitte," zeterte Jan ängstlich. "Ich kann nicht mehr."

"Wie, du kannst nicht mehr?" machte sich der Chef lustig. "Ist doch noch gar nichts zu sehen," heuchelte er.

"Bitte, Frank," setzte Jan nach, in der Hoffnung, er könne verhandeln.

"Halt das Maul!" fuhr ihn der Chef an. Zapp.

"Aiiii." Der Schlag traf den Oberschenkel – absichtlich. Sofort bildete sich eine Strieme auf dem festen Untergrund und Jan lernte, dass Hiebe an den Beinen noch mehr schmerzen als am Arsch.

"Einundzwanzig," stöhnte er geistesgegenwärtig.

Zapp, Zipp, wieder auf die Schenkel.

"Zweiundzwanzig, Dreiundzwanzig, aiiii."

"Du hältst das Maul, oder es gibt noch mehr auf die Schenkel."

Jan nickte eifrig.

Der Chef wichste sich eifrig, während er mit der anderen Hand zum nächsten Hieb ansetzte. Zapp.

Weil der Arsch heiß und geschwollen war, schmerzte der Hieb nicht mehr so stark.

"Vierundzwanzig," brachte Jan artig hervor, während er sich Sorgen darum machte, wie seine Kehrseite inzwischen aussehen musste.

Immer mehr Zeit verbrachte der Chef damit, sich zu wichsen. Er vergaß Zeit und Raum und schwelgte im Anblick des Striemenhinterns, während er in Gedanken nach noch wilderen Bildern suchte. Währenddessen stand Jan in seiner Schlinge und trat von einem Fuß auf den anderen. Die längere Pause brachte ihm immerhin ein wenig Erholung.

Frank schnaufte und seine Nudel stand wie eine Eins. Die Spitze glänzte von Saft und auf der Vorhaut sammelte sich Schaum.

"Dreckstück," zischte er und keuchte hinter dem Rücken seines Kollegen. Langsam erwachte er wieder aus seiner Trance. Er legte den Stock an und holte sich seine nächste Dosis Drogen: Zapp.

"Fünfundzwanzig."

Zapp. Frank brauchte mehr.

"Auuu. Sechsundzwanzig."

Zapp. Noch ein wenig Stoff.

"Siebenundzwanzig."

Zapp, Zapp, Wupp.

"Auuuu, Achtundzwanzig, Neunundzwanzig, Dreißig." Jan tänzelte wieder.

Immer noch wichsend ging der Chef um Frank herum und drückte ihm hier und da die Spitze des Stocks in die Brust.

Jan stand stocksteif und fürchtete, auf die Vorderseite geschlagen zu werden. Seine Eier kamen in gefährliche Reichweite. Das könnte er niemals ertragen.

"Du hast mir neulich schön fleißig die Zehen geleckt. Wenn du dich anstrengst, erlasse ich dir vielleicht den Rest."

Jan zitterte vor der Spitze des Rohrstocks.

"Nicht?"

"Doch, ja," beeilte sich Jan zu versichern.

Der Chef ließ ihn noch einen Moment hängen, während er die Spitze des Stocks in den Sack bohrte.

"Gib dir Mühe." Dann legte er den Stock beiseite und knotete das Kabelende vom Rohr. Das Ende behielt er wie eine Leine in der Hand.

Jan schluckte schwer, als die Gefahr von ihm genommen war. Unentschlossen stand wer vor seinem Chef und schaute ihm auf den Hemdsaum.

"Na los!" Der Chef zog am Kabel nach unten.

Mit den Händen auf dem Rücken gefesselt, ließ er sich umständlich auf die Knie nieder. Der Chef machte keine Anstalten ihm entgegen zu kommen. Er beugte sich vor, aber irgendwie war das Schienbein des Chefs im Wege und die Nase störte auch. Er musste auf dem harten Boden zur Seite kriechen und seine Knie spreizen, um weit genug hinunter zu kommen. Er setzte sich auf seine Füße und konnte dabei mit seinen Fersen die Striemen am Arsch spüren.

Die Strümpfe des Chefs rochen verschwitzt und Jan wusste nicht, was er damit anfangen sollte. Unentschlossen setzte er eine Kuss auf den rechten Fuß.

Der Chef hatte ein Einsehen. Er zog sich selbst die Socken aus und warf sie auf seine Hose, die in der Ecke lag.

Jan leckte flüchtig über die Zehen hinweg. Dann versuchte er in die Zwischenräume einzudringen. Schnell begannen seine Knie zu schmerzen.

Der Chef stand da, wie aus Stein gemeißelt. Eine Weile sah er sich das lustlose Gelecke an.

"Was soll denn das sein," rief er verächtlich.

Jan erschrak. Er spürte, wie der Chef an der Schlinge nach oben zog. Dann verschwanden die Zehen aus seinem Blickfeld.

"Arsch raus!" kam der Befehl.

Jan setze seine Stirn auf den Boden und drückte den Arsch hoch. Da trafen ihn bereits die Hiebe.

"Ich" zapp "hab" zapp "gesagt," zapp, zapp, zapp, "du sollst dich anstrengen."

"Uaaa," heulte Jan dem Boden entgegen. Dann wälzte er sich auf die Seite, um den Schlägen zu entgehen.

Der Chef setzte ihm einen Hieb auf die rechte Fußsohle. Zapp.

Jan kamen die Tränen.

Zapp, noch einer.

Jan ruderte mit dem Fuß, um seinen Chef abzuschütteln.

Unerbittlich kam der Zug an seinem Hals. Jan musste wieder auf die Knie gehen. Umständlich richtete er sich auf. Dann warteten da wieder die ekeligen Füße auf dem Boden vor ihm.

"Nimm die Zehen richtig ins Maul."

Jan ging mit dem Kopf wieder runter. Allein von dem schwitzigen Geruch wurde ihm schon übel. Er tastete mit der Zunge die Zehen ab. Sie standen wie angewachsen auf dem Boden. Jan wusste, er durfte nicht aufgeben. Sein eigener Fuß zwiebelte noch mächtig von den Hieben, die er sich gefangen hatte. Erst langsam entfaltete der Schmerz seine Wirkung. Jan versuchte seine Zunge mit Macht in die Ritze zwischen dem großen Zeh und dem harten Boden zu schieben. Endlich stellte sich langsam ein Erfolg ein. Der Chef musste wohl nachgeben und ihn einlassen. Der Zeh löste sich vom Boden. Kurz darauf machte er sich am nächsten Zeh zu schaffen. Auch dieser löste sich erst nach einigem Drängen und Schieben. Dann noch der dritte. Seine Zunge war inzwischen vom Reiben empfindlich geworden.

Schließlich gelang es ihm, seine Lippe drunter zu schieben und die Zehen im Mund einzuschließen. In der gebeugten Haltung bekam er kaum Luft. Eifrig begann er die Zehen in seinem Mund mit der Zunge zu umschmeicheln. Er massierte die Zwischenräume und tastete die Oberfläche ab. Er putzte mit der Zungenspitze unter den Zehnägeln aus, in der vagen Hoffnung, seinem Chef damit zu schmeicheln.

Jan gab die drei Zehen frei, wobei ihm der Sabber aus dem Maul lief. Dann versuchte er noch die beiden kleinen einzufangen. Der Chef wäre sicher nicht zufrieden, wenn nicht diese auch umschmeichelt und gewaschen würden.

Der Chef sah sich das Schauspiel von oben herab an und befingerte dabei seine Nudel. Ihm gefiel das eifrige Sklavenmaul und die ergebenen Bemühungen. Noch mehr schwelgte er in den samtweichen Berührungen zwischen seinen Zehen. Allmählich wurde das Stehen unbequem. Der Chef zog seinen Fuß aus dem Maul, wandte sich um und ging zwei Schritte zu einem festen Karton hinüber, um sich zu setzen. Den Sklaven zog er an der Leine hinter sich her.

Jan zog das Kabel empfindlich am Hals. Nur mit Mühe konnte er folgen. Auf Knien rutschend machte er zwei, drei kleine Schritte. Dann drückte ihn der Boden so, dass er inne halten musste. Ein Reißen an der Leine drängte ihn vorwärts. Die letzten Zentimeter fiel er seinem Chef geradezu zu Füßen. Sofort suchte sein Mund wieder nach den Zehen, um seinen Chef nur nicht warten zu lassen. Diesmal nahm er Anlauf zum anderen Fuß.

Frank wollte diesmal nicht warten. Er schob seinen Fuß dem Dreckstück selbst ins Maul. Einige male musste er an der Öffnung zerren. Dann hatte er alle Zehen drin, in dem engen Schuh. Er hielt die Leine fest und schob nach. Der Schleimer sah ihn mit großen Augen an, während sich die Backen blähten, wie eine gestopfte Weihnachtsgans. Dann spürte Frank wieder dieses samtige Lecken, von dem er nicht genug bekommen konnte. Das Wischen zwischen den Zehen verursachte ihm ein Kribbeln und Wonneschauer, von denen er nicht genug bekam.

Er zog den Fuß heraus und trat dem Schleimer gegen den Kopf, um ihn in die richtige Lage zu bugsieren. Dann schob er den anderen Fuß hinein und fickte das Sklavenmaul. Das Machtgefühl war viel besser, als wenn er einen fetten Arsch bumsen musste. Frank fiel wieder in Ekstase, ließ sich zurück sinken und wichste, das die Nudel qualmte, die Leine noch immer fest im Griff.

Alsbald eilte der Chef seinem Höhepunkt entgegen. Er sprang auf und gab dem Dreckstück einige Tritte in den Arsch und in die Seite, bis dieser endlich kapierte, dass er sich auf den Rücken legen sollte. Dann setzte er ihm den linken Linken Fuß auf die Brust, wie ein Feldherr, der das eroberte Gelände überschaut. Die Leine des Unterlegenen um die Hand geschlungen wichste er noch eine Weile.

Auf dem Rücken liegend und mit dem Fuß auf der Brust wurde dem Sklaven die Luft langsam knapp. Die gefesselten Hände hatte er unter sich begraben und die Handschellen drückten in den Rücken. Er sah an dem Bein seines Chefs hinauf in den behaarten Arsch, der eifrig pulsierte. Die Stöße auf die Brust wurden stärker. Dann kam ein lautes Stöhnen von oben. Er fühlte, wie dicke Tropfen auf seinen Bauch und sein Bein fielen.

Der Chef stieg ab. Er stellte sich direkt an den Kopf des Sklaven und schüttelte aus der Höhe die letzten Tropfen ab. Der Sklave bekam sie auf die Stirn und ins Haar und drehte angewidert sein Gesicht zur Seite. Kitzelnd ran der Schleim an einer Stelle den Bauch hinunter.

Zufrieden schaute der Chef auf das Häufchen Elend herab. 'Ein geiles Stück,' dachte er bei sich. Und obwohl er eigentlich keine Lust mehr hatte, gab er seinem Kollegen von der Seite noch zwei Tritte in den verstriemten Arsch, die dieser ohne Muks einsteckte. Dann suchte er nach seinen Hosen, um sich anzuziehen. Eilig schlüpfte er in die Sachen und knotete die Schuhe zu.

"Die Handschellen," rief Jan ihm zu, als er merkte, dass der Chef ihn so zurücklassen könnte.

Frank fischte nach dem Schlüssel in seiner Tasche. Mit spitzen Fingern machte er sich an den Handschellen des Sklaven zu schaffen, der auf der Seite lag. Er zog die Handschellen ab und steckte sie ein. Dann sprang er auf, sah auf die Uhr und eilte zur Tür. Im Vorbeigehen schlug er auf den Lichtschalter, so dass das Licht verlosch, und verschwand aus dem Verlies.

"Hey," rief Jan seinem Chef hinterher, als er im Dunkeln zurück blieb. Aber der Ruf war so leise, dass der ihn wohl nicht mehr gehört hatte. Hoffentlich hatte Frank nicht abgeschlossen. Mit schmerzenden Knien und einem gestriemten, getretenen Arsch richtete er sich auf. Die Sahne lief an der Brust und am rechten Bein hinab. Vorsichtig tastete er sich durch die Dunkelheit bis zur Tür vor. Er fand den Lichtschalter und machte das Licht wieder an. Er prüfte die Tür, sie war offen. "Arsch," zischte er in den Gang hinaus.

Er wischte sich die Wichse mit seinem Unterhemd ab. Überall waren staubige Flecken an seinem Körper und unter seinen Füßen. Er spuckte einige Sandkörner aus, die ihm der Chef mit seinen Füßen in den Mund geschoben hatte. Dann zog er sich an und stopfte das dreckige Unterhemd notdürftig in die Hosentasche.

Hoffentlich traf er keinen seiner Kollegen in diesem zerzausten Zustand. Eilig schlich er sich durch aus dem Keller, durch die Eingangshalle und ins abendliche Dunkel hinaus. Selbst die Straßenlampen schienen ihn zu entblößen. Zu Fuß eilte er die Straßen entlang, um sich von seinem Arbeitsplatz zu entfernen, so schnell es eben ging. Er genoss dass heimliche Dunkel einiger Nebenstraßen und scheute die Benutzung des Busses, mit dem er sonst nach Hause fuhr. Sein Arsch schmerzte und er meinte beim Gehen einzelne Striemen zu spüren. Bald fingen seine Klamotten an zu stinken, wie eine Peepshow. Er verschränkte die Arme vor der Brust und eilte weiter, seiner Wohnung entgegen.

***


Review This Story || Author: N. Patek
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